CultureChange steht für eine Erneuerung unserer gesamten Wissensfragen, mit dem Ziel, die Aufgaben der nächsten Jahrhunderte besser zu verstehen, um dadurch wissend in die kommenden Vorgänge eingreifen zu können. Dazu gründet sich CultureChange auf die Anthroposophie in Verbindung mit Naturwissenschaften und kirchlicher Lehre.

Was ist Anthroposophie?

Anthroposophie erklärt das „Übersinnliche“, das Transzendente, das, was Philosophen seit 2700 Jahren als Metaphysik bezeichnen, auf der Grundlage wissenschaftlich gewonnener Einsichten. Dabei wird ausführlich Rechenschaft über die methodischen Wege abgelegt, auf denen die erweiterten Einsichten gefunden werden können. Was über Jahrtausende für das menschliche Bewusstsein nicht erfassbar war, wird in der Anthroposophie, - nun als einer Geisteswissenschaft - nachvollziehbar.
Deshalb sagt Rudolf Steiner: Anthroposophie will das Geistige des Menschen mit dem  Geistigen des Kosmos verbinden. Das „Geistige“ ist hierbei nicht etwas Unklares, etwas nicht Erreichbares, sondern ein ganz Reales, das hier im Leben ständig gegenwärtig ist. Das Geistige ist unser eigentlicher Wesenskern und zugleich der reale Grund der Welt und des Kosmos. Geist ist die Ursubstanz, aus der alles geworden ist.
Das Ziel der Anthroposophie ist, Menschen und alle Dinge der Welt „ganzheitlich“ zu erkennen,  nämlich als Materie und Geist als eine untrennbare Einheit.


Präambel

CultureChange hat zum Ziel, anthroposophische Geisteswissenschaft in die Prozesse unserer Gesellschaft einzubringen, um damit diese weitreichende Inhalte erweiterten Wissens einer größeren allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Mensch und Erde in Verbindung mit den Inhalten der Philosophie und den Religionen stehen im Mittelpunkt.  Die politischen Verantwortlichen und Akteure unserer heutigen Gesellschaft sollen mit Wissen versorgt werden, das erweiterte Sichtweisen zulässt, damit sich Denken und Handeln zu notwendigem kulturellem Wandel entwickeln kann. Mit den alten einhergebrachten Paradigmen und Einseitigkeiten ist ein Weg in die Zukunft nicht möglich. An der Jahrtausendwende müssen wir zu einem Kultursprung kommen, um Aufgaben und Anforderungen der nächsten 100 Jahre zu bewältigen. Darin sieht CultureChange seine grundlegende Aufgabe.

Zielpunkte seines Wirkens sind die Drehscheiben des gesellschaftlichen Lebens, der Politik und der Wirtschaft. Handelnde Menschen in allen Bereichen sollen erreicht werden. Da die Grundlagen, die für erweitertes Bewußtsein notwendig sind, aus den geisteswissenschaftlichen Lehren kommen, sollen diese in einer allgemeinverständlichen, praktischen Sprache mit aktuellem Bezug weitergegeben werden, damit es in der Gesellschaft unserer Zeit verstanden werden kann. CultureChange sieht sich als Übersetzer von geisteswissenschaftlichen/anthroposophischen Grundlagen für das praktische Leben. CultureChange möchte sich damit in die Gestaltung einer neuen Gesellschaft mit neuen Inhalten und Zielen einbringen.

Welches sind die Aufgaben von CultureChange?

  • die geistigen Grundlagen mitteleuropäischer Kultur und ihre Auswirkung auf praktische Politik und Wirtschaft
  • die „Soziale Dreigliederung“ als Basis einer zukünftigen Gesellschaft
  • eine brüderliche Wirtschaft und eine soziale Geldwirtschaft
  • eine Landwirtschaft, die höchsten humanen Ansprüchen gerecht wird und die volle Verantwortung für Erde und Mensch übernimmt
  • menschengemäße Medizin und Gesundheitspflege
  • ein Bildungssystem, das den ganzen Menschen erfasst mit Körper, Seele und Geist und ihn aus diesen Wissen heraus zu dem erzieht, zu dem er von der Schöpfung befähigt ist
  • eine erweiterte christliche Lehre und Philosophie, die ohne Dogmen auskommt
  • sowie die Inhalte anderer Religionen

CultureChange bringt erweitertes Wissen nach außen, um unserer Gesellschaft aufzuhelfen bei der Gestaltung der Zukunft.