Rudolf Steiner als Begründer der Anthroposophie



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Rudolf Steiner wurde 1861 in Österreich /Ungarn geboren. Er studierte an der technischen Hochschule in Wien Mathematik, Physik, Chemie, Ingenieurwissenschaften, schöne Wissenschaften sowie Literaturgeschichte, Ethik
und die Kunst der Rede. Darüber hinaus belegte er an der Universität Wien Philosophie. In dieser Disziplin erlangte er seinen Doktorgrad in Erkenntnistheorie.

Schon als Kind besaß er die aussergewöhnliche Fähigkeit, Geistiges, welches für uns unzugänglich ist, zu schauen. Dies bildete er immer weiter aus, so dass er später konkrete geistige Forschungen entwickeln und wissenschaftlich darstellen konnte.

Sein großer Plan war, Naturwissenschaften und seine umfassenden „geistigen Schauungen“ zu einer großen Einheit zu verbinden. Dies begann er in der theosophischen Bewegung, die im 19. Jahrhundert die erste Institution war, das „unnahbare Geistige“, das „Transzendente“ als konkretes Wissensgebiet, ersten kleineren Menschengruppen nahe zu bringen.

Daraus resultiert später sein umfangreiches anthroposophisches Werk, in dem er nicht in der gewohnten Form vorhandenes Wissen interpretierte, sondern indem er viele geistige Richtungen der Jahrhunderte zusammenfasste, ergänzte und auf neuem Niveau weiterentwickelte.

Rudolf Steiner starb mit 64 Jahren. Er hinterließ ein umfassendes Werk von 350 Büchern in nahezu allen Fachgebieten und zudem eine weltweit agierende anthroposophische Bewegung sowie viele Tochterunternehmen, die seine Ansätze aufnehmen und sie bis heute umsetzen.


von Georg Peukert